Fühl dich frei, eine Pause einzulegen, bevor du weiterliest ✨

Sinn der Lesepausen

3 zufällige Leser-Stimmen der zuvor in regelmäßigen Anständen per E-Mail enthaltenen Buch-Teil-Reihe

Patricia M.

Auch ich kann es manchmal kaum erwarten, das nächste Buchteil zu erhalten. Ich liebe es, das Buch zu lesen. Doch wer es richtig verstehen will, darf sich die Zeit nehmen, selbst zu reflektieren und sich seine eigenen Gedanken darüber zu machen. Dafür sind die Pausen da. Ich habe dank den Erklärungen im Buch erkannt, dass es mein Ego ist, das nicht warten will. Mein Wahres Selbst hat alle Zeit der Welt. Es nützt mir nichts, das Buch nur zu lesen, ich will das Gelernte in mein wahres Selbst integrieren und immer mehr zu der Wahrheit finden und diese leben. Ich genieße es mit all meinem Sein.

Mario F.

Ich halte die Pausen für sehr hilfreich, auch wenn ich eher derjenige bin, der schnell zum Ziel kommen will. Die Erfahrungen bisher zeigen mir, dass bei einem zu großen Angebot an Informationen vieles verloren geht oder zu wenig Beachtung bekommt. Durch einen überschaubaren Bereich an Informationen bleibt mehr haften und kann besser mit dem Alltag verbunden werden. Unbewusste Verknüpfungen haben mehr Zeit zum entstehen. Dadurch ist das wissen breiter verankert. Es fühlt sich gut an für mich. Ich gehe mit den Buchteilen bewusst so um, dass ich mir ein passendes Zeitfenster schnappe. Dann habe ich ausreichend Zeit, die Inhalte schon im Geiste mit Alltagssituationen und mit bekanntem Wissen zu verbinden. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich auch dort wieder schnell fertig werden will. Dann war das Zeitfenster sicher zu knapp gewählt und ich nehme mir den Buchteil noch einmal vor. Am Beginn hatte ich mit den Pausen mehr Mühe als jetzt, weil ich noch bewusster damit umgehe, wie oben beschrieben. Jetzt staune ich manchmal, dass der nächste Buchteil schon wieder da ist.

Mahadevi M.

Der persönlich geprägte Verstand des Menschen meint über mehr und mehr Informationen ein besseres Leben führen zu können, denn mit dem Anhäufen von Wissen scheint der Verstand Kontrolle und Macht zu haben. Doch das ist ein Irrglaube. Buddha sagte schon vor 2500 Jahren: "Das Herz kann nicht durch äußere Dinge erfüllt werden". Und nur in der Kohärenz von Herz und Hirn erfahren wir uns als Ganz-Sein. Informationen sind wichtig, damit der Verstand verstehen kann, zumindest soweit wie dies für den Verstand möglich ist. Die Erfahrung und das Sein dessen was wir wirklich sind, ist nicht über Wissens-Anhäufung erkennbar, sondern erst durch die Bereitschaft, die alten Identifikationen und Vorstellungen loszulassen, wer wir glauben zu sein. Statt das Gehirn mit immer neuen Informationen zu füttern, ist es viel wichtiger, die erhaltenen Informationen wirklich zu erspüren, zu erleben und als Jetzt-Sein zu SEIN. Es ist besser, eine Lektion für eine gewisse Zeit immer wieder zu lesen, damit sie sich vertiefen kann, oder frühere Buch-Teile nochmals zu lesen. Das macht absolut Sinn, denn nur allmählich kann der skeptische Verstand loslassen. Erst wenn sich die Erfahrung ins Gewollte ändert, hört der konditionierte Verstand auf dagegen zu arbeiten. Es braucht Vertrauen und dieses Vertrauen ist im Herzen bereits vorhanden, in der liebenden Stille des Herzens. Erst wenn das Herz und der Verstand gemeinsam pulsieren, ist die Erfüllung als Jetzt erlebbar. Aus unserem wahren Sein heraus leben zu können, ist das größte Geschenk, das wir uns selbst machen können. Also nicht nur Verstand mit Informationen füttern, sondern vor allem das Herz in seiner stillen Präsenz spüren lernen.